KIDS – Chor

Seit dem Sommer 2002 gibt es an der Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe einen Schulchor. An unserem Schulchor können alle Kinder der Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe teilnehmen. In diesem laufenden Schuljahr 2015/2016 sind 30 Kinder aus den 2- bis 4. Klassen vertreten.

Während unserer Chorzeit singen wir nicht nur die ganze Zeit, sondern haben mit vielen rhythmischen Spielen gemeinsam unseren Spaß. Eine interne Faschings- oder Weihnachtsfeier findet ebenso statt.

Seit unserer Gründung hat unser KIDS – Chor schon viele Aktivitäten auf die Beine gestellt. Bei der Weihnachtsfeier standen wir alle auf der Bühne und haben unsere Zuschauer mit Liedern, wie „Wo wohnt wohl der Weihnachtsmann?" auf die Weihnachtszeit eingestimmt. In einem anderen Jahr haben wir ein „Mini-Musical" aufgeführt, in dem der Weihnachtsmann die Zuschauer in verschiedene Länder mitnimmt und dort die Bräuche allen musikalisch vorstellt.

Zur Einschulung haben  wir die Erstklässler mit dem Mini – Musical „Nils lernt lesen", den "Regenbogenfisch" oder "Das Sams besucht unsere Schule" begrüßt. 

Falls du als Schulkind der Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe Lust auf unseren KIDS – Chor bekommen haben solltest, kannst du mittwochs in der 6. Stunde gerne einmal „hineinschnuppern". Sollte es dir gefallen haben und du hast dich für den Chor entschieden, musst du bis zum nächsten Halbjahr im KIDS –Chor bleiben, damit wir mit dir auch Auftritte planen können.

 

Am 5. September sang auf dem Kirchweyher Marktplatz unser Schulchor „KIDS-Chor“. Selbst bei schlechtem Wetter konnten wir am Samstagvormittag ca. 30 Kinder aus unserem Chor begrüßen.

Der Grund? Der Sozialverband Deutschland/ Kirchweyhe unterstützt mit seinen Senioren im Rahmen GUT MACHT SCHULE unsere Schule mit seinem AG-Angebot. Als kleines Dankeschön unterstützten wir nun den Verband mit einem kleinen Konzert.

Der KIDS - Chor nahm am 12.04.2008 am Kinderchorfestival im Diepholzer Theater teil. Ingesamt traten 10 Chöre in der Zeit von 10.00 - 13.00 Uhr auf. 

Unser KIDS-Chor fuhr mit 41 Kindern im Bus nach Diepholz. Viele Eltern und Geschwister haben den Chor angefeuert und unterstützt. Obwohl wir alle sehr aufgeregt waren auf einer so großen Bühne - das Theater hat 550 Plätze ! - haben wir mit viel Freude und Begeisterung unsere beide Lieder "Unsere ände sollen eine starke Brücke sein" und unser Lied "Schullied der Grundschule Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe" gesungen. Genau diese Begeisterung hat die Jury in ihrer Bewertung auch hervorgehoben.

Lied der Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe

(Melodie: nach Like Ice in the Sunshine, Text: K. Schumacher)

Refrain:

Wir sind aus Sudweyhe,

aus Jeebel und Dreye.

Wir lernen hier gern,

von nah und von fern.

 

1. Lehrer gibt´s, die sind ganz toll;

lehren, üben, helfen uns viel.

Häufig ist der Stundenplan voll,

dass wir schaffen das Ziel.

Wir sind aus Sudweyhe, …

 

2. Der Pedell, ein Riesenhit,

auch die Sekretärin ist flott,

Schulausflüge – jeder macht mit,

hier gibt´s keinen Trott.

Wir sind aus Sudweyhe, …

 

3. Umweltschutz ist ernst für uns,

hier lernt man, womit man besteht;

Streit schlichten ist keine Kunst,

wenn man hier zur Schule geht.

Wir sind aus Sudweyhe, …

 

4. Jeder lernt, keiner bleibt dumm.

Englisch sprechen, singen im Chor,

Vögel und ein Aquarium

Kommt in unser´ Schule vor.

Wir sind aus Sudweyhe, …

 

5. Schwimmen lernen wir nebenbei,

Tonnendienst und AG´s gibt´s auch.

Schule ist hier kostenfrei,

Fröhlichkeit ist immer Brauch.

Wir sind aus Sudweyhe, …

 

6. Lesen in der Bücherei,

am Computer tüchtig sein,

ist der allerneuste Schrei!

Danke auch dem Förderverein!

Wir sind aus Sudweyhe, …

 

... ja, haben wir auch schon gemerkt, Ahausen fehlt. Wir arbeiten dran! ;-)

 

Die Schreibwerkstatt
Wir, das sind Kinder der 3. und 4. Klassen aus dem Zusatzangebot „Schreibwerkstatt“, haben an einem Schreibwettbewerb aufgerufen durch Paul Maar teilgenommen. Es ging darum, eine Geschichte bzw. einen Traum weiterzuspinnen. Mit großem Eifer haben wir eigene Fortsetzungsgeschichten zu dem folgenden Geschichtenanfang geschrieben: (siehe: http://www.stiftunglesen.de/lippelstraum/default.aspx)
Die geheimnisvolle Insel
„Lippel, jetzt knips endlich das Licht aus“, sagte Lippels Mutter. „Du kannst nicht endlos lesen. Du hast morgen Schule!“ „Nur noch die eine Seite!“, bat Lippel. „Der Anfang von meinem neuen Buch ist so spannend.“ „Gut. Aber in drei Minuten komme ich und mache das Licht aus“, sagte seine Mutter. „Ja, gut“, sagte Lippel und las: Am 26. Mai 1767 näherte sich das englische Postschiff „Antilope“ einer Insel, die auf keiner Seekarte verzeichnet war. Da das Trinkwasser an Bord zur Neige ging, ließ Samuel Nicholson, der Kapitän, das Schiff in eine ruhige Bucht steuern und dort anlegen. Dann schickte er vier seiner Männer an Land mit dem Auftrag, nach einer Quelle und sauberem Wasser zu suchen. Wenn die vier Männer Wasser gefunden hatten, sollten sie ein weit sichtbares Feuer entzünden, das man vom Schiff aus sehen konnte. Dann würden der Steuermann und zehn seiner Leute mit Fässern und Tonnen aufbrechen, um das begehrte Trinkwasser zu holen. Die Schiffsbesatzung hielt immer wieder Ausschau nach dem vereinbarten Feuerzeichen. Aber man wartete vergeblich.  Als die vier Männer weder am Abend noch in der darauf folgenden Nacht zurückgekehrt waren, machte sich am nächsten Morgen der Kapitän selbst auf die Suche nach den Vermissten. Begleitet wurde er von seinem ersten Offizier und seinem Sohn Peter, der als Schiffsjunge auf der Antilope mitgefahren war. Dichter Wald säumte das Ufer der Insel. Die drei bahnten sich einen Weg durchs Unterholz. An geknickten Zweigen, beiseite geräumten dürren Ästen und niedergetrampeltem Gras konnten sie erkennen, welchen Weg die vier Männer am Vortag genommen hatten. Sie folgten ihren Spuren. Plötzlich blieb Peter stehen. „Was ist los“, fragte sein Vater. „Was hast du?“ „Habt ihr auch dieses merkwürdige Geräusch gehört?“, fragte Peter. Sein Vater lauschte. „Ich höre nichts“, sagte er. „Du musst dich täuschen.“ So weit war Lippel gerade gekommen, als seine Mutter wieder ins Zimmer schaute. „So, jetzt ist aber Schluss“, sagte sie. „Gute Nacht, Lippel. Schlaf gut!“ Damit knipste sie das Licht aus. Lippel protestierte: „Du bist ja genau so gemein wie Frau Jakob“, sagte er. Seine Mutter lachte. „Immerhin nehme ich dir dein Buch nicht weg“, sagte sie. „Morgen darfst du gerne weiterlesen. Oder aber du musst die Geschichte eben weiterträumen.“ „Keine schlechte Idee“, antwortete Lippel, drehte sich auf die Seite und war kurz darauf eingeschlafen. Und schon war es, als hörte er die Urwaldbäume rauschen, hörte das Kreischen der Papageien und roch den Duft der fremdartigen Blumen. Und plötzlich hörte er auch dieses sonderbare Geräusch – und war mitten in seiner Geschichte. „Peter hat recht“, rief Lippel. „Hören Sie es wirklich nicht, Herr Kapitän?“ „Wo kommst du denn her?“, fragte Peter erstaunt. „Ist doch egal“, sagte Lippel. „Meint ihr nicht, dass wir diesem Geräusch nachgehen sollten?“ „Nun höre ich es auch“, sagte der erste Offizier. "Merkwürdig: Das Geräusch kommt immer näher"! ...
Am 15. Dezember 2009 war der Einsendeschluss unserer Geschichten.  Die Gewinner werden Anfang Februar 2010 informiert und unter www.stiftunglesen.de/lippelstraum veröffentlicht.
Wir sind gespannt!

Wettbewerb „Kinder schreiben für Kinder“ 

Am 31. Januar 2006 war der Einsendeschluss des Schreibwettbewerbs „Kinder schreiben für Kinder“. Alle „Autorenkinder“ der Schreibwerkstatt haben zu ihren besten Geschichten Bilder gemalt und dann wurde der dicke Brief eingesteckt. Kurz vor den Osterferien flatterte ein Brief in die Schule:   Ihr habt eines von 35 Buchpaketen gewonnen 

Herzlichen Glückwunsch! 

Da war die Freude natürlich groß!

Die Schreibwerkstatt  - ein Förderangebot der GS Sudweyhe –
In der „Schreibwerkstatt“ arbeiten Kinder der 3. und 4. Klassen gemeinsam. Es handelt sich um ein Angebot im Rahmen der Hochbegabtenförderung.  Ausgewählt werden die Kinder in Absprache mit den Klassenlehrerinnen und der Fachlehrerin.     Die Kinder arbeiten selbstständig an ihren Geschichten und Gedichten. Auch die Zusammenarbeit kleiner Schreibteams ist möglich. Gelegentlich finden auch gemeinschaftliche Schreibaktionen in der Gruppe statt.     In der „Autorenrunde“, die je nach Bedarf entweder am Anfang oder am Ende der Schulstunde einberufen wird, treffen sich alle Teilnehmer/innen zum Austausch. Hier werden Ideen für neue Themen eingebracht, Geschichten und Gedichte vorgelesen etc. Ein besonders wichtiger Bestandteil des Austauschs besteht in der Rückmelderunde: Die Zuhörer/innen geben zunächst ihr Urteil darüber ab, was besonders gut gelungen ist und anschließend folgen Tipps oder es werden Fragen geklärt. Die fertigen, überarbeiteten Ergebnisse werden je nach Umfang in der Druckerei gedruckt, im Computerraum getippt oder in Schönschrift abgeschrieben. Teilweise werden noch passende Zeichnungen oder Bilder dazu angefertigt.     Im zweiten Halbjahr des Schuljahres sind zunächst folgende Themenschwerpunkte geplant:  - Herstellen einer „Ideenkiste“ mit Schreibanregungen für alle Klassen der GS Sudweyhe, - Ich-Abenteuer schreiben,  - Zufallsgeschichten schreiben,  - Kinderkrimis schreiben,  - ein „Riesenbuch“ gestalten, in dem die Gedichte und Geschichten der Teilnehmer/innen in der Pausenhalle ausgestellt werden können. Außerdem kann dieses Buch für die Präsentation einiger Geschichten in den Klassen genutzt werden. 
                                                                                                     

Ein Ausflug tief ins Meer

 

- eine Geschichte von Fenna –

 

Als Lisa an einem Morgen mit ihrer Freundin Marie zur Schule ging, sagte sie: „Ich möchte mit meinen Eltern in den Sommerferien zum Mittelmeer fliegen." Und weil bald Sommerferien waren, sagte Marie: „Ich will mit."

Lisa wusste nicht was sie sagen sollte. Irgendwie fand sie es aber auch toll eine Freundin mit den Urlaub zu nehmen. Sie wusste aber nicht, was ihre Eltern dazu sagen würden. Lisa dachte, dass ihre Eltern das nie erlauben würden. Aber irgendwie schaffte sie es schon, ihre Eltern überreden zu können, ihre Freundin mitzunehmen – auch wenn es mit viel Betteln war.

Der Tag der Abfahrt zum Mittelmeer kam näher – und auch Marie durfte mit.

Alles war gepackt und sie standen am Flughafen. Um 11.55 Uhr startete das Flugzeug. Es war 11.30 Uhr. Marie war noch nicht da. Endlich kam Marie. Nun ging es los. Sie flogen zwei Stunden.

Von dem Hotel aus hatte man einen super Ausblick aufs Meer. In dem Hotel gab es einen Taucherverein bei dem man – wenn man wollte – mal mittauchen durfte.

Lisa und Marie wollte es und flehten Lisas Eltern an. Die sagten als erstes: „Nein, das kostet zu viel Geld! 10 €."

„Aber wir können doch auch für kurze Zeit in den Verein einsteigen!", beschwerten sich Lisa und Marie.

Lisas Eltern tuschelten einen kleinen Moment und wandten sich dann wieder an die Kinder. Der Vater stöhnte: „Na gut, wenn´s denn sein muss."

Am Tag darauf war Übungstag der Taucher. Lisa und Marie guckten sich den Verein mal an und sie fanden ihn eigentlich sogar richtig super. Die beiden meldeten sich an. Sie hatten richtig Glück, denn Lisa und Marie hatten die beiden letzten Plätze ergattert. „Puh, Glück gehabt", stöhnte Marie. „Da hast du recht. Wären wir nicht gerannt, wären jetzt alle Plätze weg", stimmte ihr Lisa zu. Die Frau, die die Neuankömmlinge begrüßte, hängte jetzt ein Schild mit der Aufschrift „Ausgebucht" auf.

Dann wandte sie sich auf einmal zu Lisa und Marie: „Es wird ganz aufregend hier. Vor allen Dingen, weil wir schon mal einer Nixe und einem Nix begegnet sind. Die Taucher versuchen immer wieder so etwas zu finden. Aber sie haben es noch nicht wieder gefunden."

Lisa und Marie waren ganz aufgeregt. Vielleicht würden sie ja so etwas finden.

Plötzlich lag eine warme und schwere Hand auf Maries Schulter. „Wer sind sie?", fragte Marie vorsichtig.

„Ich bin der Leiter des Tauchvereins, heiße Sigort Strauß und bin schon sehr alt. Trotzdem tauche ich noch mit. Bei dem ersten Tauchdurchgang bleibt ihr erst einmal bei mir."

Die beiden Mädchen wussten, was Sigort damit meinte: Er wollte nicht, dass irgendwer verloren ging.

Endlich ging es los. Sie zogen sich die Tauchersachen an und gingen mit den anderen Tauchern zum Boot und fuhren gaaaaaannnnnz weit aufs Meer heraus, um ziemlich tief zu tauchen.

Marie und Lisa staunten ganz schön als sie sahen, was unter Wasser alles war.

Da war es: Marie schrak auf. Da sah es auch Lisa. Ein kleines Mädchen mit einer Fischflosse. Es versteckte sich hinter einem Felsen. Sie sagten nichts, denn sie wussten es war die Nixe. Sie sahen sich um und guckten ob alle Tauche weg waren. Nein, es waren nicht alle weg. Sigort war noch da und passte auf sie auf.

„Na, ihr guckt so, als ob ihr irgendwas gesehen habt. Was seht ihr beiden?"

„Ach, wir haben rein gar nichts gesehen", stammelte Marie. Und Lisa fügte noch leise hinzu: „Wir waren uns nur ein bisschen unsicher, hier im großen Mittelmeer weiß man ja nie, was hier passieren kann."

Sie sahen wie er weg schwamm. Lisa nutzte die Gelegenheit und zog Marie mit sich.

Doch als sie hinter dem Felsen waren, war die Nixe verschwunden. Nein, nicht ganz. Auf dem Boden waren kleine Spuren von der Flosse der Nixe. Lisa und Marie folgten der Spur und kamen nach kurzer Zeit an einen wunderschönen, mit Edelsteinen besetzten Palast.

Die beiden Mädchen staunten nicht schlecht als Marie und Lisa sahen, dass die Spur sie direkt in den Palast führte.

Dort flüsterte Marie: „Hier wohnen die Nixe und ihr Vater, der König der Meere." Marie war hier schon einmal gewesen und auch dort vorbeigetaucht.

Aber Lisa sagte ganz leiste: „Ich sehe aber auch noch einen anderen Jungen, neben der Nixe. Das scheint der Nix zu sein."

Marie zog Lisa mit sich hinter eine Säule im Palast. Doch Lisas Taucherflosse guckte ein bisschen hinter der Säule hervor. Der „Sultan" erhob sich aus seinem Thron und kam direkt auf sie zu. Lisa und Marie hörten ein Rascheln.

Die beiden Mädchen quetschten sich hinter die Säule als ob sie hofften, dass sie niemand sieht. Doch genau das passierte nicht.

Der „Sultan" drehte sich mit einem Ruck um und die Wachen trugen die beiden Mädchen hervor.

Lisa guckte die Nixe verwundert an, denn sie trug eine kleine Schatulle in der Hand. Als die Nixe die beiden Mädchen sah, versteckte sie die Schatulle schnell hinter ihrem Rücken.

Dann fragte sie: „Wer seid ihr?"

Ihr fiel die Schatulle runter und sie blieb wie angewurzelt stehen. Da riss Marie sich los und nahm sich die Schatulle blitzschnell.

Marie öffnete sie und sah eine schimmernde und funkelnde Edelsteinkette. Dann fragte sie: „Ist das deine Kette?" Die Seejungfrau antwortete: „Ja, das ist meine."

Dann fragte Lisa: „Wollen wir Freunde werden?"

„Ich weiß nicht", meinte Nina, die Nixe. „Wir kennen uns doch gar nicht richtig."

„Dazu sind wir ja hier. Wir bleiben hier und ziehen ein", freute sich Marie.

Verlegen schaute Nina zum Nix Timo. Der lächelte und sagte: „Gerne, endlich neue Mitbewohner. Hier ist ja sonst kein Mensch – außer wir."

Lisa und Marie stutzten. „Wie können wir so lange unter Wasser bleiben?", fragten sie Nina.

„Das ist kein Problem. Ich opfere meinen Ring und dann schmelze ich ihn ein und tröpfel ein bisschen in eine Muschel. Dann müsst ihr beide nur noch eine Rotalge suchen und dann müsst ihr alles zusammen essen", antwortete Nina.

Marie und Lisa schwammen zu ihren Eltern und brachten sie mit nach unten in den Palast. Alle waren einverstanden und so zogen alle dort ein, auch Maries Eltern. Die riefen sie nämlich auch an. Sie flogen her und zogen auch ein. Ihre Eltern aßen auch das, was Nina ihnen gesagt hatte, um unter Wasser überleben zu können.

Sie lebten friedlich und glücklich und zufrieden.

Februar 2008

Reingeträumt

eine Geschichte von Imogen Wilkins

Neles größter Wunsch war es schon immer, sich in ein Buch reinleben zu können. Jedes Mal, wenn sie ein Buch aufschlug, hoffte sie, dass die Seiten der Geschichte sie in das Buch reinziehen würden. Doch es hatte noch nie geklappt. Als sie mit einem Buch, das „Haltet den Dieb" hieß und 1930 spielte, im Bett lag und las, schoss ihr ein Gedanke durch den Kopf. „Vielleicht kann ich in ein Buch hinein, wenn ich laut lese!", dachte Nele. Also probierte sie es aus. Als sie gerade mitten im Satz „Simon verfolgte den Juwelendieb" war, schlief sie ein und fing auch sofort an zu träumen. Nur – es war kein gewöhnlicher Traum. Sie hatte sich in das Buch hineingeträumt und lief nun neben dem 13jährigen Jungen Simon, der tatsächlich einen Juwelendieb verfolgte. Simon rief: „Hilf mir! – Moment mal, wo kommst du denn her?" Nele antwortete: „Das wüsste ich auch gern. Jedenfalls kommt es mir vor, als wenn ich schon ewig hier wäre. Und wieso schreist du denn, dass ich dir helfen soll? Ich laufe doch die ganze Zeit neben dir!" Da hörten sie das Fluchen des Diebes: „Ihr verflixten Kinder werdet mich doch niemals einholen!" Simon und Nele sahen wie der Mann in eine Nebenstraße bog. Die beiden rasten hinterher und bogen auch in die Straße ein. Da sahen die Kinder, dass es sich um eine Sackgasse handelte an dessen Ende sich ein Müllcontainer befand. Der Gauner war schon bei ihm angelangt und versuchte, sich mit aller Kraft hinaufzuziehen. Das gelang ihm erst als Nele und Simon nur noch wenige Schritte von ihm entfernt waren. Als die Kinder sich mit Hilfe einer Räuberleiter auf dem Container gehangelt hatten, stand der Gangster schon auf der dahinter liegenden Mauer und wollte hinunter in einen fremden Garten springen. Simon japste: „Ich kann nicht mehr laufen! Könnten wir doch bloß die Polizei alarmieren!" Da fiel Nele etwas ein. Sie rief aufgeregt: „Mein Handy! Ich habe doch ein Handy!" Simon fragte verwundert: „Was ist denn das? Ich habe noch nie etwas von einem Handy gehört." Nele antwortete: „Das ist so wie ein Telefon. Jedenfalls können wir damit die Polizei anrufen." Schon wählte Nele die Nummer und erzählte einem Beamten schnell den Vorfall. Kurz darauf hörten sie schon die Polizeisirenen. Nun dauerte es nicht mehr lange bis der Täter festgenommen wurde. Gerade als der Polizist sich bei Nele und Simon bedankte, wachte Nele auf und lag erschöpft in ihrem Bett. Nele dachte: „Das war kein normaler Traum!" Und als sie das Buch aufschlug, stand da nicht mehr „Simon verfolgte den Juwelendieb", sondern „Nele und Simon verfolgten den Juwelendieb."

 

Zusatzangebot – Sachunterricht

Während des Halbjahres haben wir uns zunächst mit verschiedenen Experimenten beschäftigt. Ein Experiment zum Vulkanismus hat uns aber schnell auf das Thema „Vulkane“ gelenkt. Von diesem Zeitpunkt an, haben wir in Kleingruppen zur Verschiebung der Erdplatten, den Erdschichten, Vulkan- und Magmaarten

uvm. gearbeitet. Als richtige Experten haben wir das Universum in Bremen zweimal besucht. Dort haben wir an den Exponaten viele Dinge selber ausprobieren können (s. Bilder) und konnten den dortigen Fachleuten unsere Fragen stellen. Beim zweiten Mal haben wir im Forscherlabor selber Vulkane gebastelt, die Dichte von Flüssigkeiten erforscht und einen spannenden Film zu unserem Thema angesehen. Vielen Dank nochmals an der Team des Universums. Wir haben viel gelernt! Vor den Sommerferien haben wir in unserem Forum den Dritt- und Viertklässlern unsere Ergebnisse präsentiert und ihre Fragen beantwortet.