NEU! NEU! NEU!    Ab sofort findet die Ferienbetreuung für Schüler aus Sudweyhe, Kirchweyhe und Lahausen immer in der Grundschule Sudweyhe im HAUS ELF statt.

Allgemeine Informationen zur Ferienbetreuung von Grundschülern in der Gemeinde Weyhe

 

Die Ferienbetreuung findet im Kinderhaus der Hundertwasser-Grundschule Leeste, sowie in den Sommerferien auch im HAUS ELF der Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe statt.

Die Möglichkeit, dabei zu sein besteht für alle Weyher Grundschulkinder, ganz gleich, ob sie während der Schulzeit für die Ganztagsbetreuung angemeldet sind oder nicht.

 

Das Angebot der Ferienbetreuung kann tageweise mit ganz individuellen Zeiten (zwischen 07:30-17:00 Uhr) in Anspruch genommen werden. Die sonst üblichen und von Ihnen angemeldeten Schlusszeiten der Ganztagsbetreuung gelten in den Ferien nicht.

Acht Wochen vor den jeweiligen Ferien muss der Bedarf verbindlich bei der Koordinatorin Ihrer Grundschule angemeldet werden. Die Gebühr beträgt pro Tag 15 € und beinhaltet das Mittagessen und Getränke für den gesamten Tag.

Die genauen Betreuungszeiten, sowie das Anmeldeformular erhalten Sie in Ihrer jeweiligen Grundschule oder im Internet unter www.weyhe.de.

Bei Bedarf kann ein Antrag auf Übernahme der Betreuungskosten gestellt werden. Informationen hierzu erhalten Sie im Rathaus.

Die Kosten für nicht in Anspruch genommene Betreuungstage können nicht erstattet werden. Im Anschluss an die Ferienbetreuung erhalten Sie automatisch eine Rechnung von der Gemeinde Weyhe.

In jeder betreuenden Einrichtung ist eine Info-Ecke eingerichtet, in der Sie das angebotene Ferienprogramm, den Speiseplan und weitere Infos, die Ferienbetreuung betreffend, finden können.

Sollten nun noch Fragen offen sein, dann wenden Sie sich gerne an die Koordinatorin Ihrer Schule.

Ferienbetreuung macht Spaß!

Grundsätze und Leitfaden für eine ansprechende und tolle Ferienzeit im Sinne der Kinder

  1. Die Ferienbetreuung findet nicht in Klassenräumen statt, sondern im separaten Kinderhaus der Hundertwasser-Grundschule Leeste, sowie in den Sommerferien auch im Altbau der Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe. Die Räume sind extra für uns Kinder zum Spielen eingerichtet.

 

  1. Ich brauche keine Angst vor der Ferienbetreuung haben, nicht vor den fremden Erwachsenen und Kindern und auch nicht vor dem fremden Ort, weil es immer jemanden gibt, der sich um mich kümmert und mit dem ich spielen kann.Wenn ich möchte, kann ich mir vorher mit meinen Eltern die Räumlichkeiten der Ferienbetreuung ansehen (nach Absprache mit der Koordinatorin).

 

  1. Es gibt in den Räumen und auf dem Gelände genug Platz und Möglichkeiten, um mit anderen zu spielen, Sport zu treiben, Kunststücke zu üben oder zu experimentieren. Es stehen Sport- und Spielgeräte zur Verfügung, es gibt Klettermöglichkeiten, Bereiche, in denen man bauen und gestalten kann, aber auch Verstecke, geheime und ruhige Ecken.Ich kann dort lesen, malen, basteln, werkeln, mich verkleiden, toben, kickern, Gesellschaftsspiele spielen, Musik hören und noch vieles mehr. Für alle Bereiche sind Erwachsene da, die mir mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

  1. Manchmal machen wir kleine Ausflüge, bei denen wir Interessantes erleben, erfahren, kennenlernen und Spaß haben können.

 

  1. Es gibt jeden Tag ein leckeres Frühstücksbuffet. In der Zeit von 08:30-09:30 Uhr kann ich entscheiden, wann und mit wem ich frühstücken möchte.Das Mittagessen in der Mensa ist abwechslungsreich. Dort bekomme ich auch immer frisches Obst und Gemüse. Den ganzen Tag kann ich mir in der Küche etwas zu trinken nehmen. Zusätzlich wird am Nachmittag noch ein kleiner Imbiss angeboten.

 

  1. Die Erwachsenen fragen mich und die anderen Kinder nach unseren Wünschen und Ideen, wenn es um Dinge geht, die für uns wichtig sind oder die uns betreffen. Unsere Meinung wird ernst genommen.

 

  1. Hier werde ich gemocht und geschätzt. Die Erwachsenen hören mir zu, nehmen mich ernst und bestärken mich. Sie sagen mir aber auch, wenn ich mich falsch verhalte und wie ich es besser machen kann. Den Erwachsenen kann ich vertrauen.

 

  1. Ich kann bei tollen Angeboten mitmachen, weil Erwachsene aus allen Grundschulen viele verschiedene Ideen mitbringen: Spiele draußen und in der Turnhalle, Experimente, Künstlerisches, Handarbeiten, Werkeln und Reparieren, Tanzen, Theater spielen, fremde Länder kennenlernen und einiges mehr.                                                    

 

  1. Besonders profitiere ich von eigenen Aktivitäten, bei denen ich zusammen mit jüngeren und älteren Kindern etwas erforschen, anfertigen oder auf die Beine stellen kann, weil wir gemeinsam versuchen herauszufinden, wie man etwas macht, wie etwas geht oder funktioniert, wie Dinge zusammenhängen. Am Ende haben es alle zusammen geschafft, und das ist ein gutes Gemeinschaftsgefühl.

 

  1. Wenn ich voller Energie bin, habe ich die Möglichkeit mich auszutoben. Bin ich erschöpft und müde, kann ich mich zurückziehen und ausruhen oder alleine spielen.

 

  1. Endlich Zeit, um viel draußen zu spielen!

 

  1. Es gibt genügend Zeit und Orte, wo wir Kinder, ganz für uns, mit anderen Kindern zusammen sein können, selbst erfinden und entscheiden, was wir machen wollen, wenn es nicht gefährlich, schädlich oder rücksichtslos ist.

 

  1. Es gibt Regeln, die alle kennen – und ich kann mich darauf verlassen, dass Erwachsene und Kinder darauf achten, dass sie eingehalten werden (z. B., dass wir unsere Kraft aneinander messen dürfen, aber keiner dem anderen absichtlich wehtun darf).

 

  1. Grenzen und Freiräume werden mir erklärt und fest vereinbart. Sie sind situationsabhängig und erweitern sich mit meinem Alter.

 

  1. Hier wird mir zugetraut für Auseinandersetzungen und Konflikte selbstständig Lösungen zu finden. Wenn ich mal nicht weiter weiß, kann ich mir bei einem Erwachsenen Unterstützung holen.

 

Entwickelt in Anlehnung an „23 Thesen für eine gute Ganztagsschule im Interesse der Kinder“, herausgegeben von der deutschen Kinder- und Jugendstiftung