DER TAGESABLAUF AN DER Paul-Maar-Grundschule SUDWEYHE

 

Wir gehören seit Beginn des Schulversuches „Verlässliche Grundschule" dazu. Das bedeutet, dass die Kinder verlässlich 5 Zeitstunden mit Unterricht oder Betreuung in der Schule sind.

Hierfür stehen der Schule „Pädagogische Mitarbeiter" zur Verfügung.

Wenn eine Lehrerin krank ist wird der Unterricht durch eine dieser Mitarbeiterinnen vertreten. Die Stundentafel für das 1. und 2. Schuljahr umfasst noch nicht täglich diese 5 Zeitstunden. Deshalb können Kinder aus diesen Klassen zur Betreuung angemeldet werden.

 

 Zeitraster an der Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe ab 1.08.2004

 

7.45 Uhr – 8.00 Uhr

Ankommenszeit (Offener Anfang)

8.00 Uhr – 8.45 Uhr

1. Stunde

8.50 Uhr – 9.35 Uhr

2. Stunde

9.35 Uhr – 9.50 Uhr

Hofpause

9.50 Uhr – 10.00 Uhr

Frühstück in der Klasse

10.00 Uhr – 10.45 Uhr

3. Stunde

10.50 Uhr – 11.35 Uhr

4. Stunde Busse fahren um 11.40 Uhr

11.35 Uhr – 11.50 Uhr

Hofpause

11.50 Uhr – 12.00 Uhr

Frühstück in der Klasse

12.00 Uhr – 12.45 Uhr

5. Stunde Busse fahren um 12.50 Uhr

12.50 Uhr – 13.35 Uhr

6. Stunde Busse fahren um 13.40 Uhr

  

Stundentafel

1. Schuljahr: 20 Wochenstunden

Das bedeutet täglichen Unterricht von der 1.- 4. Stunde. Förderunterricht findet in der 5.Stunde statt. In der 5. Stunde können die Kinder zur Betreuung angemeldet werden.

2. Schuljahr: 22 Wochenstunden

An zwei Tagen haben die Kinder nach der 5. Stunde Schulschluss und an dreiTagen nach der 4. Stunde. An diesen Tagen können Kinder für die 5. Stunde bei der Betreuung angemeldet werden.

3. Schuljahr: 26 Wochenstunden

Der Schwimmunterricht findet im 3. Schuljahr in Halbgruppen statt. Jede Halbgruppe hat ein halbes Jahr Jahr Schwimmunterricht.

Am Dienstag haben die Kinder in der 6. Stunde AG. Alle anderen Tage ist nach der 5. Stunde Schulschluss. Förderunterricht findet am Montag, Mittwoch, Donnerstag oder Freitag in der 6. Stunde statt. Zusatzangebote finden ebenfalls in der 6. Stunde statt.

4. Schuljahr: 26 Wochenstunden

Am Dienstag haben die Kinder in der 6. Stunde AG. An allen anderen Tagen ist nach der 5. Stunde Schulschluss. Förderunterricht findet am Montag, Mittwoch, Donnerstag oder Freitag in der 6. Stunde statt. Zusatzangebote finden ebenfalls in der 6. Stunde statt.

Lernen unter einem Dach

Seit dem Schuljahr 2000/2001 sind an der Grundschule Sudweyhe Förderschullehrerinnen tätig. Die Grundschulen der Gemeinde Weyhe haben gemeinsam ein regionales Integrationskonzept beschlossen. So soll Kindern mit erhöhtem Förderbedarf geholfen werden, den Anforderungen an der Grundschule gerecht werden zu können. Inzwischen haben wir zwei Förderschullehrerinnen an unserer Schule, die Kinder aus den 1. bis 4.Klassen fördern. Vielen Kindern konnte und kann so geholfen werden, weiterhin in der Grundschule zur Schule zu gehen. Die Förderung wird individuell mit der Klassenlehrerin für das Kind besprochen. Die Förderschullehrerin arbeitet dann so, wie es für das jeweilige Kind am sinnvollsten ist. Teilweise bleibt sie mit dem Kind im Klassenverband, teils werden die Kinder in Kleingruppen zusammengefasst und auch zusätzlich zum normalen Unterricht gefördert. Für diese Fördergruppen gibt es einen Raum, in dem die Pädagoginnen in Ruhe ihre Gruppen unterrichten können und spezielles Lernmaterial für die Kinder bereithalten können. 

Betreuungs- und Vertretungskonzept an der GTS Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe

Im Rahmen der GTS stehen der Schule pädagogische Mitarbeiter/innen zur Verfügung. Diese werden einerseits zur Betreuung in der 5. Stunde für das 1. und 2. Schuljahr und andererseits für den Vertretungsunterricht eingesetzt.

Betreuung an der GTS  Paul-Maar-Grundschule-Sudweyhe

Die Betreuung findet in der Zeit von 11.45 Uhr bis 12.45 Uhr statt. Im Rahmen der „Verlässlichen Grundschule" können die Kinder des 1. und 2. Schuljahres über die für sie vorgesehene Stundentafel hinaus betreut werden. So verbleiben sie ebenfalls die fünf Zeitstunden im Rahmen der VGS in der Schule, wie die höheren Jahrgänge. Vor den Sommerferien werden die Eltern befragt, ob sie eine Betreuung für ihr Kind im folgenden Schuljahr wünschen. Diese Anmeldung ist dann verbindlich für alle Schultage einer Woche. In besonderen Fällen können die Kinder aus einem besonderen Anlass für einen Tag durch die Eltern abgemeldet werden. Den Anmeldezahlen entsprechend werden die Gruppen jahrgangsweise gebildet. Maximal 20 Kinder werden in einer Gruppe betreut.

Die Betreuung in den Gruppen ist im Gegensatz zum Unterricht nicht leistungsbezogen. Die pädagogische Arbeit in den Betreuungsgruppen dient der altersgemäßen kindlichen Entwicklung und fördert auf spielerische Weise, z.B. das Sozialverhalten, die Selbstständigkeit, die Kreativität, den Spaß an der Bewegung und die Fantasie. Ebenfalls soll es Möglichkeiten zur Entspannung geben. Es wird auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen. Der Wert des Spielens an sich soll gefördert werden. Wann immer es möglich ist finden viele Aktivitäten auf dem Schulgelände im Freien statt. Hierfür sprechen sich die Betreuungskräfte ab und ermöglichen es so, dass Kinder entsprechend nach draußen gehen können oder Kinder mit dem Bedürfnis nach Entspannung oder anderen Angeboten (basteln, spielen oder Hausaufgaben erledigen) ebenfalls zu ihrem Recht kommen.

Die Kinder können jeweils aus Angeboten frei wählen:

  • Vor- und Leseangebote
  • Tisch- und Bewegungsspiele
  • Bewegungsangebote (in der Turnhalle bei freier Halle und draußen bei gutem Wetter)
  • Angebotstisch für Mal- und Bastelarbeiten

Vertretungsunterricht an der Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe 

Vertretungsunterricht wird überwiegend von den pädagogischen Mitarbeitern/innen abgedeckt. Kommt es jedoch zu mehr Bedarf an Vertretungsunterricht als pädagogische Mitarbeiter/innen vorhanden sind müssen andere Möglichkeiten gewählt werden. Es können in diesem Fall auch Lehrkräfte, die Freistunden haben eingesetzt werden und falls nicht anders lösbar, doppelter Lehrereinsatz innerhalb einer Schulstunde aufgelöst werden. Bei einem extrem hohen Krankenstand können auch einzelne Klassen aufgeteilt oder ganz zu Hause gelassen werden und dann kann nur noch für Kinder, die nicht vormittags zu Hause bleiben können, eine Betreuung angeboten werden.

An der Paul-Maar-Grundschule-Sudweyhe sind  pädagogische Mitarbeiter/innen eingesetzt. Es hat sich gezeigt, dass eine höhere Anzahl an Vertretungslehrkräften sinnvoller ist. Es kommt häufiger vor, dass an einem Tag mehrere Vertretungslehrkräfte für verschiedene Klassen benötigt werden.

Bei der Aufnahme ihrer Tätigkeit wird es den Vertretungslehrkräften ermöglicht, an zwei Tagen über mehrere Stunden in verschiedenen Klassen zu hospitieren. So erhalten sie einen Eindruck von den Klassen und Kontakt zu den an der Schule tätigen Lehrkräften.

Jede Klassenlehrerin hat in ihrem Klassenbuch einen Informationsbogen (siehe Anhang) und einen Sitzplan (oder Hinweis auf Namensschilder der Kinder) für Vertretungslehrer liegen. Dieser ermöglicht es der Vertretungslehrkraft schnell Informationen über die Klasse zu erhalten.

Vorhersehbarer Ausfall von Lehrkräften

Durch Ausflüge, Klassenfahrten, dienstliche Veranstaltungen und Fortbildungen kommt es zu vorhersehbarem Ausfall von Lehrkräften. In diesem Fall ist der Vertretungslehrkraft für jede Stunde aufzuschreiben, was in der jeweiligen Stunde im Unterricht vorgesehen ist und wo das dafür vorgesehene Material liegt. Diese Unterrichtsvorbereitung ist der Vertretungslehrkraft in ihr Fach oder auf das Pult im Klassenraum zu legen. Von der Vertretungslehrkraft wird erwartet, dass sie nach Möglichkeit die vorbereiteten Unterrichtsstunden auch umsetzt.

Kurzfristiger Ausfall von Lehrkräften (bis zu drei Wochen)

Bei kurzfristigem Ausfall von Lehrkräften ist am ersten Tag der Krankmeldung nicht in jedem Fall der Einsatz von pädagogischen Mitarbeitern/innen gewährleistet. In diesem Fall sind Möglichkeiten der Aufteilung der Klasse, Auflösung von Doppelbesetzungen und Einsatz von Lehrkräften mit Freistunden zu prüfen. Sofern es der erkrankten Lehrkraft möglich ist, macht sie Angaben über weitere Arbeitsmöglichkeiten in den zu unterrichtenden Klassen zusammen mit der Krankmeldung. Diese Angaben sind an die eingesetzten Vertretungslehrkräfte weiter zu geben. Bei einer Verlängerung der Krankmeldung sind weitere Angaben zum Unterricht zu machen, sofern das möglich ist. Sind der Lehrerin zur Fortführung ihres Unterrichtes keine Angaben möglich, dann sind die in den Parallelklassen eingesetzten Lehrkräfte zuständig, die Vertretungslehrkräfte mit Unterrichtsinhalten und -material zu versorgen.

Ebenfalls ermöglichen es die Eintragungen im Klassenbuch den Vertretungslehrern, einen Überblick über bisher gelaufenen Unterricht zu erhalten. Es kommt beim Vertretungsunterricht zum Einsatz von verschiedenen Lehrkräften. Deshalb sind im Falle des Vertretungsunterrichtes immer sofort Eintragungen im Klassenbuch vorzunehmen. Ebenfalls ist es sinnvoll, die erteilten Hausaufgaben im Klassenbuch zu vermerken.

Es wird für die verschiedenen Klassenstufen und/oder Themen im Lehrerzimmer eine Sammlung für Vertretungsstunden angelegt. Diese enthält lehrgangsunabhängige Unterrichtsinhalte. Hieraus können Vertretungslehrkräfte sinnvolle Unterrichtsideen für ihren Einsatz entnehmen. Die Fachkonferenzen tragen inhaltlich zur Gestaltung der Sammlung bei und führen sie.

Die AGs liegen in der 6. Schulstunde. Sie gehen also über den Zeitrahmen der VGS hinaus. Sollte es nicht möglich sein eine AG durch eine Vertretungslehrkraft zu ersetzen, dann findet die AG bei rechtzeitiger Bekanntgabe nicht statt. Nur bei ganz kurzfristigem Ausfall wird die betroffene AG aufgeteilt, da dann eine rechtzeitige Bekanntgabe nicht mehr möglich ist..

Langfristiger Ausfall von Lehrkräften

In diesem Fall ist der Einsatz einer Springer- oder Feuerwehrlehrkraft durch die Schulleitung zu beantragen. Ist kurzfristig keine dieser Lehrkräfte zu bekommen, ist zu prüfen, ob durch Aufstockung der Stunden für pädagogische Mitarbeiter/innen dieser Unterrichtsausfall zu beheben ist.

Vor dem dauerhaften Einsatz einer dieser Lehrkräfte in der jeweils betroffenen Klasse ist zu prüfen, ob ein Lehrerwechsel innerhalb der Schule sinnvoll ist. Dabei ist zum einen die Situation der von dem Ausfall betroffenen Klasse, zum anderen die Lehrbefähigung der Vertretungskraft zu berücksichtigen.

 

Konzepte

  • Hausaufgabenkonzept- Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe

  • Hochbegabtenförderung an der Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe

  • Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kindergarten  Sudweyhe „Abenteuerland“ und der Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe

Hausaufgabenkonzept- Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe

Grundlage des Konzeptes ist der Erlass des MK vom 16.12.2004  „Hausaufgaben an allgemeinbildenden Schulen“.

Grundsätze:           

Hausaufgaben müssen aus dem Unterricht erwachsen und werden im Unterricht angemessen besprochen und vorbereitet.

Es gibt in jedem Klassenraum einen festen Platz an dem Hausaufgaben notiert werden.  

Über das Wochenende werden keine Hausaufgaben erteilt, ebenso sind Hausaufgaben zu den einzelnen Fächern nicht als Erziehungsmittel anzusehen. Ebenfalls werden vor Feiertagen bzw. über die Ferien keine Hausaufgaben erteilt.

Hausaufgaben werden angemessen gewürdigt und dürfen nicht benotet werden. Ihre regelmäßige und sorgfältige Anfertigung findet in der Beurteilung des Arbeitsverhaltens Berücksichtigung.

Es findet auf dem 1. Elternabend eines jeden Schuljahres eine Information der Eltern über die Hausaufgabenpraxis statt.

Formen von Hausaufgaben:

- Hausaufgaben dienen neben der Übung auch der Vorbereitung, Vertiefung und Anwendung des Lernstoffes.

- Hausaufgaben können differenziert gestellt werden.

- Hausaufgaben können über einen längeren Zeitraum gestellt werden (Wochenplanarbeit, Referate).

Anfertigung von Hausaufgaben:

Die Schüler und Schülerinnen sollen ihre Hausaufgaben

  • selbstständig (möglichst ohne Hilfe)
  • zügig (möglichst ohne Ablenkung)
  • sauber und übersichtlich

Die Eltern kontrollieren die Hausaufgaben nur auf Vollständigkeit und Form, nehmen aber keine Korrekturen vor. Die Würdigung und Kontrolle findet durch die Lehrkräfte statt. Falls die Hausaufgaben aus einem triftigen Grund nicht oder nicht vollständig angefertigt werden konnten oder die Kinder oft mehr Zeit benötigen als vorgesehen, vermerken es die Eltern im Mitteilungsheft.

Fehlende Hausaufgaben müssen nachgeholt werden.

Werden Hausaufgaben des Öfteren nicht angefertigt, erfolgt ein Gespräch mit den Eltern oder eine schriftliche Benachrichtigung.

Umfang von Hausaufgaben:

Der zeitliche Umfang der Hausaufgaben sollte

  • in den Jahrgängen 1 und 2   30 Minuten
  • in den Jahrgängen 3 und 4   45 Minuten

in der Regel nicht überschreiten.

Erläuterungen:

In Klasse 1 werden die Schüler/innen an die Erledigung von Hausaufgaben gewöhnt.

Ab Klasse 2 werden regelmäßig Hausaufgaben gestellt, die selbstständig von den Schülern und Schülerinnen im Merkheft notiert werden müssen.

Hochbegabtenförderung an der Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe

Seit zwei Jahren sind wir Mitglied im Kooperationsverbund der Hochbegabtenförderung in Weyhe. Im Kooperationsverbund befinden sich die Grundschule Lahausen, Grundschule Kirchweyhe, Grundschule Sudweyhe und die KGS Kirchweyhe.

1. Bisherige Erfahrungen mit der individuellen Förderung besonderer Begabungen

Schülerinnen und Schüler mit leistungsbezogenen Hochbegabungen werden wie bisher gefördert durch

  • innere Differenzierung im Unterricht

  • Wochenplanarbeit mit Zusatzangeboten

  • Arbeit mit Lernkarteien

  • Arbeit am Computer

  • Projektunterricht

  • freie Arbeit

  • Zusätzliche Aufgaben aus den nächsthöheren Schuljahrgängen

  • Entwicklung von philosophischen Fragestellungen im Religionsunterricht

  • AG- Angebote

Seit wir Mitglied im Kooperationsverbund sind kommen spezielle Angebote im Rahmen zusätzlicher Wochenstunden hinzu.

In diesem Schuljahr bieten wir für das 2. Schuljahr eine Gedichtwerkstatt an. Im 3. und 4. Schuljahr gibt es ein Angebot zum Experimentieren und eine Schreibwerkstatt.

Zusätzlich gibt es für musisch interessierte Kinder den Chor.

2. Ziele und Schwerpunkte des vorgesehenen Förderkonzeptes

Die Grundschularbeit ist generell breit angelegt, vertiefendes Einsteigen in spezielle Thematiken mit der Möglichkeit intensives Problemlösungsdenken zu fördern, ist im normalen Unterricht nicht möglich. Innerhalb des Klassenverbandes ist lediglich eine Anreicherung der Lernumwelt (Enrichment) durch innere Differenzierung möglich. Die zusätzlichen Fördermaßnahmen sollen deshalb die Förderung von speziellen Denkprozessen, die Erweiterung und Vertiefung der Lerninhalte sowie eine Unterstützung zum selbstgesteuerten, selbstständigen Lernen beinhalten. So soll die zusätzliche Förderung die Kinder motivieren, auch im Klassenverband aktiv und produktiv mitzuarbeiten.

Folgende Zielsetzungen müssen unserer Ansicht nach im Rahmen der speziellen Fördermaßnahmen abgedeckt werden:

  • Schulung im kreativen Problemlösungsverhalten

  • Anreize über den Lehrplan hinaus setzen

  • Anspruchsvolle Themenkomplexe behandeln

  • Fördern und Fordern von intellektuellen Fähigkeiten, wie auch kreativem und produktivem Denken

  • Förderung der Leistungsfähigkeit und –bereitschaft. Dabei sind die Interessen, Fähigkeiten, die Kreativität und Fantasie zu fördern

  • Messen an Anforderungen, bei denen ihre Fähigkeiten voll ausgeschöpft werden und ihnen Anstrengungen abverlangen

  • Förderung der sozialen Verhaltensweisen als Voraussetzung für eine tatsächliche Nutzung ihrer Begabungen

An diesen Fördermaßnahmen sollen Kinder teilnehmen, deren schon entwickelte und abgerufenen Leistungen hervorragend sind, die aber darüber hinaus noch weiteres, neu zu entwickelndes Lern- und Leistungspotential vermuten lassen.

Hier liegen die Chancen darin, diese Kinder durch neue Motivation zu gesteigerter Leistungsentwicklung (im Sinne von beschleunigtem Arbeitstempo, neuen Anwendungs- und Kombinationsmöglichkeiten des bereits Erlernten und Erfahrenen, vor allem aber zu neu zu erforschenden Lernbereichen und Arbeitstechniken) zu führen.

Die Fördermaßnahmen sollen ein besonders breites Arbeitsspektrum ermöglichen, da die Kinder ihren Neigungen und Möglichkeiten entsprechend selbstständig ihre individuellen Leistungsziele und –techniken entwickeln und ausdauernd bewältigen sollen. Es soll im Rahmen dieses Förderkonzeptes nicht bei einer vertiefenden Bearbeitung der aktuellen jahrgangstypischen Unterrichtsinhalte oder gar einer Vorwegnahme der Inhalte darauf folgender Jahrgangsstufen stehen geblieben werden.

Von den Lehrkräften wird im Rahmen dieses Unterrichtes Offenheit für die besondere Kreativität, Neigung und Potentiale der einzelnen Kinder erwartet.

Diese Arbeitsweise verlangt eine diagnosebetonte Eingangsphase (die auch die partiellen Schwierigkeiten und Arbeitshindernisse der einzelnen Schüler/innen mit erfasst zwecks deren Überwindung), eine weit verzweigte Bereitstellungsphase und längerfristiges ausdauerndes und intensives Ausarbeiten bis hin zur Erstellung und Präsentation der Ergebnisse.

So ist auf eine in das Konzept eingearbeitete und kontinuierliche Leitung eines solchen Förderkonzeptes wert zu legen. Ebenfalls darauf, dass die Kinder nicht aus dem Unterricht des Klassenverbandes gehen müssen, um alternativ dazu an den Fördermaß- nahmen teilnehmen zu können. Mit der Erstellung eines neuen Zeitrasters für den Stundenplan sind die Rahmenbedingungen geschaffen worden, nicht nur innerhalb des Pflichtunterrichtes (Enrichment), sondern darüber hinaus die Förderung besonders begabter Kinder im Förderband zu realisieren.

Beim Überspringen einer Klasse gibt es wie bisher vorbereitende und begleitende Maßnahmen

3. Inhaltliche und organisatorische Kooperation zwischen denSchulen

Die Grundschule Sudweyhe beteiligt sich aktiv an der bestehenden Arbeit des Kooperationverbundes Hochbegabung in Weyhe:

  • Teilnahme an den gemeinsamen regelmäßige Dienstbesprechungen und Hospitationen zwischen den beteiligten Kollegen und Kollegien

  • Teilnahme an gemeinsamen Fortbildungen der Schulen des Kooperationsverbundes

  • Organisation gemeinsamer Elternabende

  • am Austausch von Erfahrungen

  • bei besonderen Wahlangeboten von schulübergreifenden Arbeitsgemeinschaften

  • Überspringen vom 3. in den 5. Jahrgang - gemeinsame vorbereitende Maßnahmen

  • Überspringen vom 4. in den 6. Jahrgang - gemeinsame vorbereitende Maßnahmen  

Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kindergarten Sudweyhe „Abenteuerland“ und der Paul-Maar-Grundschule Sudweyhe

In den letzten Jahren hat sich eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen dem Kindergarten Sudweyhe „Abenteuerland“ und der Grundschule Sudweyhe entwickelt. Daraus hat sich eine gegenseitige Akzeptanz und Anerkennung der jeweils anderen Arbeit ergeben.

In den folgenden Bereichen findet seit einigen Jahren eine regelmäßige Zusammenarbeit statt:

- Gemeinsamer Elternabend im Kindergarten zur Einschulung: „Was erwartet die Schule? – Was macht der Kindergarten?“

Im November wird auf diesem Elternabend den Eltern erläutert, was alles zur „Schulfähigkeit“ eines Kindes gehört und wie der Kindergarten ihre Kinder darauf vorbereitet hat bzw. in den nächsten Monaten noch darauf vorbereiten wird. Ebenfalls wird besprochen, welche Möglichkeit der Förderung die Eltern besitzen.

- Schulkinder lesen den zukünftigen Schulkindern vor.

Besonders faszinierend ist es für die zukünftigen Schulkinder, von kaum älteren Kindern vorgelesen zu bekommen. Für die Schulkinder ist es besonders schön ihre „Lesekunst“ einem Publikum zu zeigen, und es weckt bei den zukünftigen Schulkindern Motivation bald schon so lesen zu können. Die Schulbereitschaft wird dadurch mit geweckt.

- Gegenseitige Hospitationen von Erzieherinnen und Lehrerinnen.

Für den gegenseitigen pädagogischen Austausch ist es von grundlegender Bedeutung die Arbeit, die geleistet wird, zu kennen. Aus diesem Grund hospitieren Erzieherinnen aus dem Kindergarten nach den Herbstferien an der GS Sudweyhe und Lehrerinnen im Mai im Kindergarten.

- Projekte des Kindergartens werden von Lehrerinnen und Schulkindern gewürdigt.

Schon im Kindergarten finden zahlreiche Projekte statt. Diese sich anzuschauen bedeutet für die Lehrerinnen einen noch besseren Einblick in die Arbeit des Kindergartens zu bekommen. Das schafft ein genaueres Bild über die im Kindergarten erworbenen Kompetenzen. Und es erfüllt die Kindergartenkinder mit Stolz, von den Schulkindern bewundert zu werden.

- Unterstützung bei der Feststellung der Schulfähigkeit

 Die Untersuchung des Schularztes und die Betrachtung des Kindes durch die Schulleitung ist nur ein Ausschnitt. Der Kindergarten hat einen längeren Einblick in die Entwicklung des Kindes. Deshalb ist das Gespräch mit dem Kindergarten ein bedeutsames Element bei der Entscheidung durch die Schulleitung. Hierfür ist das Bewusstsein bei den Eltern zu schaffen, dass es im Interesse ihres Kindes ist, wenn der Kindergarten die Schule bei dieser Entscheidung berät.

 - Teilnahme der zukünftigen Schulkinder an Schulveranstaltungen

 Die Teilnahme an schulischen Veranstaltungen (z.B. der Weihnachtsfeier und Theateraufführungen) verschafft den Kindern einen wichtigen Einblick in das Schulleben und bietet auch ihnen die Möglichkeit einen eigenen Beitrag den Schulkindern zu präsentieren. Die Schulbereitschaft und das „Sich- etwas- Zutrauen“ der zukünftigen Schulkinder wird dadurch mit geweckt.

 Neue Bereiche in der Zusammenarbeit sollen erschlossen werden:

 - Erweiterung des pädagogischen Austausches

 Hierbei geht es um Rückmeldung darüber, was im Bereich der Kindergartenarbeit gut läuft und wo die Lehrerinnen evtl. Defizite bemerken. So bietet die Feststellung der Lernausgangslage mit „Mirola“ gute Anhaltspunkte über das Können der Kinder. Dem Kindergarten  wird nach erfolgter Feststellung der Lernausgangslage Auskunft gegeben. So kann in der zukünftigen Kindergartenarbeit auf Erkenntnisse aus der Beobachtung durch „Mirola“ eingegangen werden. Die im Kindergarten statt gefundene Förderung von „LRS Kindern“ sollte durch die Schule nahtlos fortgesetzt werden. Auch hier ist ein Austausch zwischen Kindergarten und Schule sinnvoll.

 - Teilnahme der zukünftigen Schulkinder an der großen Pause.

 Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen gehen die zukünftigen Schulkinder in die große Pause der Grundschule Sudweyhe. So wird die Vorfreude auf die Schule in einem wichtigen Bereich geweckt. Der selbstverständliche Umgang mit dem Gelände und den Spielmöglichkeiten kann gemeinsam erfahren werden.

 - Gemeinsame Turnstunden

Gerade die Freude an Bewegung ermöglicht es den Kindergartenkindern am Unterricht der Grundschule schon einmal teilnehmen zu können. Gemeinsam mit ihrer Erzieherin nimmt eine kleine Gruppe von zukünftigen Schulkindern am Sportunterricht einer 1. Klasse teil.

 

Kooperationskalender

Zeitpunkt

Maßnahmen im Kindergarten

Maßnahmen in der Schule

Ca. 12-15 Monate vor der Einschulung

 

Schulanmeldung

Durchführung der Sprachstandsfeststellungen und Ergebnismitteilung an Eltern und Kindergarten

Zeitraum über das ganze letzte Jahr vor der Einschulung

Erstellung der Entwicklungsbögen (Schnecke).

Entwicklungsbögen bilden die Grundlage für Gespräche mit den Eltern.

Zukünftige Schulkinder werden im Kindergarten-Alltag besonders gefördert:

  • Schulprojekte
  • in Kreissituationen

 

 August

Beginn der schulischen Sprachfördermaßnahmen

 

September

 

Schulärztliche Untersuchung im Kindergarten. Aus den Ergebnissen werden besondere Fördergruppen gebildet.

Elefantengruppe

Durchführung der Beobachtungen zur Lernausgangslage in den 1. Klassen.

Rückmeldung an den Kindergarten.

 

Oktober

 

Durchführung des LRS -Tests

Hospitationen an der Grundschule

Hospitationen von Erzieherinnen in der Grundschule

 

November

 

Durchführung des LRS- Tests

       Gemeinsamer Elternabend:

       "Was" macht der Kindergarten?“

 

„Was" erwartet die Schule?

 

Dezember

 

Zukünftige Schulkinder üben für die Weihnachtsfeier

Teilnahme der zukünftigen Schulkinder an der Weihnachtsfeier.

Januar/

Februar

Beginn der 20-wöchigen Förderung der LRS Kinder

 

März/

April/

Mai

Teilen der Kinder in den Schlusskreisen

Lesetest organisieren

Zukünftige Schulkinder arbeiten in Projekten

  • Teilnahme an der gr. Pause
  • Teilnahme am Sportunterricht
  • Teilnahme an schulischen Veranstaltungen

Lehrerinnen hospitieren im Kindergarten

  • Kindergartenkinder werden zum Hospitationsunterricht und einem Gruppenunterricht bei der Schulleitung eingeladen.
  • Teilnahme an der großen Pause
  • Teilnahme am Sportunterricht
  • Teilnahme an schulischen Veranstaltungen, z.B. Feiern und Projekten
  • Hospitationen von Grundschullehrerinnen im Kindergarten
  • Lehrerinnen bekommen Informationen zur „LRS Förderung“

Juni

Elternabend in der Schule

Es werden allgemeine Informationen durch die Schulleitung gegeben und mit der zukünftigen Klassenlehrerin Gefahrenpunkte des Schulweges besprochen.

 

Einstimmig angenommen auf der Gesamtkonferenz vom 26.06.2006